Umweltschutz

EMAS

Zertifizierung und Umwelterklärung

Verantwortung tragen.
In dem, was man tut, einkauft, verwendet, nutzt, einbaut
oder ausliefert. Und in dem, was man nicht tut, unterlässt oder ignoriert. Wir möchten echte Verantwortung übernehmen und unseren nächsten Generationen eine Welt hinterlassen, die diesen Namen auch verdient.

Liebe Leserinnen und Leser,

was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit? Was bedeutet Umweltschutz in der gesamten Tiefe des Produktionsprozesses? Wir haben uns diesem Thema angenommen und möchten Ihnen in dieser Umwelterklärung unsere Anstrengungen,
Ideen und Visionen nahe bringen. Viel Vergnügen.

Die Firma Lotter-Objekt Möbelwerkstätten GmbH liefert als Generalunternehmer komplette Innenausbauten „aus einer Hand“ für unsere Auftraggeber, die sich aus den Bereichen Finance, Automotive und exclusiven Repräsentations- und Privatkunden zusammensetzen.

Mit unserem Unternehmen sind wir seit 1898 im Dienste unserer Kunden am Markt tätig. Heute arbeiten wir mit ca. 50 motivierten Mitarbeitenden, einem hochmodernen Maschinenpark und weitreichender Erfahrung an der Entwicklung von Lösungen und dem Umsetzen der Vorgaben unserer Auftraggeber.

In einem stetigen Verbesserungsprozess wurde unser Unternehmen während der letzten Jahre an die EMAS Zertifizierung herangeführt. Unsere Werte, wie verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen und der Erhalt der Natur für die nächsten Generationen beeinflussen unser Denken und Handeln jetzt und in der Zukunft.


Bernd und Thomas Lotter

Gültigkeitserklärung

 Erklärung des Umweltgutachters zu den Begutachtungs- und Validierungstätigkeiten

Der Unterzeichnete, Peter Fischer, EMAS-Umweltgutachter mit der Registrierungsnummer (DE-V-0060), akkreditiert oder zugelassen für den Bereich 31.01.2 (NACE-Code), bestätigt, begutachtet zu haben, dass die Organisation, wie in der Umwelterklärung der Organisation

LOTTER-OBJEKT Möbelwerkstätten GmbH
Starenstraße 62, 93309 Kelheim

mit der Registrierungsnummer DE-166-00082 angegeben, alle Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS), geändert durch die Verordnungen (EU) 1505/2017 und (EU) 2018/2026 erfüllt.

Mit der Unterzeichnung dieser Erklärung wird bestätigt, dass
▪︎ die Begutachtung und Validierung in voller Übereinstimmung mit den Anforderungen der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009), geändert durch die Verordnungen (EU) 1505/2017 und (EU) 2018/2026 durchgeführt wurden,

 

▪︎ das Ergebnis der Begutachtung und Validierung bestätigt, dass keine Belege für die Nichteinhaltung der geltenden Umweltvorschriften vorliegen,

▪︎ die Daten und Angaben der Umwelterklärung der Organisation ein verlässliches, glaubhaftes und wahrheitsgetreues Bild sämtlicher Tätigkeiten der Organisation innerhalb des in der Umwelterklärung angegebenen Bereichs geben.

Diese Erklärung kann nicht mit einer EMAS-Registrierung gleichgesetzt werden. Die EMAS-Registrierung kann nur durch eine zuständige Stelle gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1221/2009), geändert durch die Verordnungen (EU) 1505/2017 und (EU) 2018/2026 erfolgen. Diese Erklärung darf nicht als eigenständige Grundlage für die Unterrichtung der Öffentlichkeit verwendet werden.

Kelheim, den 07.04.2021

Unterschrift ______________________________
Peter Fischer Umweltgutachter (DE-V-0060)

122 Jahre

fünf Generationen später

Seit über 100 Jahren besteht unsere Schreinerei nun in der vierten Generation, die fünfte steht bereit. Ein echtes Familienunternehmen mit langer Tradition und wertvollen Erfahrungen. Die digitale Transformation wurde erfolgreich angestoßen und ist im Umsetzungsprozess.

Die Gründung der Schreinerei erfolgte 1898 durch Hermann Lotter in Bütthard bei Würzburg. 1957 wurde das Betriebsgebäude in Unterfranken verkauft und nach Kelheim Mitterfeld umgezogen. 1961 fand der Neubau und der Einzug in die Betriebsgebäude an den jetzigen Standort Kelheim statt. 2005 beginnt die Renovierung, es werden energetische Sanierungen durchgeführt und eine PV-Anlage installiert. Seit 2015 gibt es bei uns die „Werkstatt 4.0“, denn die Digitalisierung setzt neue Massstäbe in der Planung, Fertigung und Auftrag-sabwicklung.

▪︎ Technisches Büro mit 8 Arbeitsplätzen mit CAD/CAM Ausstattung (AutoCAD, Palette CAD, IMOS)
▪︎ Plattenaufteilsäge mit automatisiertem Plattenlager; “Null“-Fuge-Kantenanleim-Maschine für PU-, EVA- und Heißlufttechnologie
▪︎ 5-Achs-CNC-Bearbeitungszentrum mit CAM-Anbindung
▪︎ Breitbandschleifmaschine mit Querband
▪︎ 2 Lackierräume mit Wärmerückgewinnung

Tätigkeiten

Produkte und Dienstleistungen

Von der traditionellen Schreinerei zum gefragen Partner der Industrie, Konzerne und Banken für komplette Innenausbaulösungen

Seit über drei Jahrzenten sind wir im kompletten Innenausbau ein zuverlässiger Partner für gewerkeübergreifende Ausbauten und Ganz- bzw. Teil-Sanierungen. Mit den Aufgabenstellungen und Anforderungen unserer Kunden sind wir gewachsen und heute neben Schreinerarbeiten ebenso im Gesamtausbau tätig. Dies umfasst auch Planung, Statik, Abbrucharbeiten, Ausweichquartiere, Baumeisterarbeiten, die komplette Haustechnik und natürlich der perfekte Innenausbau und die Möblierung. Zu unserem Kundenbereich zählen Banken mit Filial- und Konzernausbau, Finanzdienstleister, Notare, Praxen, Hotels und VIP-Lounges.

Im einzelnen gehören zu unseren Leistungen:

  • Ausführungsplanung mit der Ermittlung aller Massen, funktionaler Beschreibung und Einholung aller Genehmigungen. Optional dazu bieten wir an: Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Durchführung von Ausschreibungen, Abgabe eines verbindlichen Terminplans
  • Errichtung eines Ausweichquartiers falls nötig, Entkernung bzw. Demontage
  • Einbau der Installationssysteme, der haustechnischen Anlagen wie Klima, Kommunikation, Elektro, Sicherheit
  • Fußböden, Wände, Decken
  • Montage der Einrichtungen und Möbel
  • Vorhänge, Dekoration, Accessoires
  • Feinreinigung
  • Betriebsfertige Übergabe des Objektes

Überwacht wird der ganze Prozessablauf über:

  • Baubesprechungen und -berichte
  • Dokumentation der Baufortschritte
  • Endabnahme und Aushändigung der Bestandsunterlagen mit allen wichtigen Informationen zum Projekt

Großen Wert legen wir zudem auf unsere After-Sales-Aktivitäten. Das heißt, auch nach der Montage sind wir jederzeit vor Ort, wenn Anpassungen, Modifikationen, Reparaturen, Service und Wartung dies erfordern. Ganz klar bieten wir schnelle und unkomplizierte Hilfe bei Störungen und Defekten.

Wenn es zu viel wird und schnell gehen muss, greifen wir auf unsere bundesweiten Netzwerke und Partner zurück und können so, binnen kürzester Zeit, unsere Produktionskapazitäten vervielfachen. Wir haben schon immer auf Synergien und Kooperationen Wert gelegt und uns in den letzten Jahrzehnten konsequent weiterentwickelt. Der Erfolg liegt in den sehr guten und beständigen Geschäftsbeziehungen, die wir weiterhin ausbauen und intensiv pflegen.

Mit sieben eigenen Teams sind wir europaweit aktiv. Dazu haben wir in den letzten Jahren ein eigenes Logistikzentrum für Verpackung, Kommissionierung und Versand aufgebaut, in welchem alle in der Schreinerei fachgerecht vorproduzierten Möbel und Innenausbauten bis zur Montage bereit stehen.

Der typische Innenausbau ist:

  • Boden (Estrich, Hohlboden, Doppelboden)
  • Belag (Naturstein, Fliesen, Kautschuk, Linoleum, Teppichböden)
  • Wand (Holz- und Gipskartonwände, Tapezier- und Malerarbeiten)
  • Decken (abgehängte Decken)

Für eine Schreinerei eher ungewöhnlich, für uns sinnvoll und notwendig, der Stahl- und Metallbau. Hier wird je nach Bedarf zugeschnitten, gedreht, geschweißt, gelötet, gekantet, gestanzt und gebohrt. Hintergrund ist, dass heute viele Schreinerarbeiten durch das Design oder die Montage vor Ort Unterkonstruktionen benötigen, um die Lasten abzufangen oder um überhaupt erst befestigt werden zu können. Dazu gehören unter anderem auch:

  • Notwendige, statische Unterkonstruktionen
  • Gestalterische Elemente
  • Edelstahlverarbeitung
  • Materialvielfalt (Alu, Edelstahl, Buntmetalle, Schwarzstahl)
Lieferanten

und Partner

Networking, lange bevor das Wort in Mode kam, ist für uns schon immer Teil unserer Werte und unserer Philosophie, denn darin findet sich Vertrauen und Verlässlichkeit wieder.

Lieferanten sind für uns wichtige Partner. Mit ihrer Innovationskraft, Qualität und Zuverlässigkeit sind sie Bestandteil der Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens. Da Partnerschaft stets auf gegenseitigem Vertrauen gründet, streben wir langjährige und verlässliche Lieferantenbeziehungen an. Es freut uns sagen zu können, dass wir mit vielen unserer Lieferanten schon jahrzehntelang verbunden sind. Dabei achten wir auch darauf, dass unsere Lieferanten zu unseren eigenen Standards und Leitlinien passen.

Bei der Rohstoffbeschaffung des Hauptbaustoffes Holz legen wir besonders großen Wert auf kurze Wege und nachhaltig bewirtschaftete Wälder. Bei den bezogenen Produkten achten wir auf FSC- und PEFC-Zertifikate, um die Nachhaltigkeit sicherzustellen. Die Erstellung unserer Lösungen wird vor Ort in Zusammenarbeit mit Partnerbetrieben durchgeführt. Aus diesem Grund werden die Partnerbetriebe von unseren Qualitätsverantwortlichen und Projektleitern direkt auf der Baustelle begleitet, koordiniert und eingewiesen. Die Sicherheit auf der Baustelle gehört hier ebenso dazu, wie eine geeignete Abfalltrennung in die richtigen Fraktionen. Unser Bestreben ist es, gemeinsam mit unseren Partnerbetrieben vorhandenes Verbesserungspotential zu erkennen und eine Qualitätsoptimierung zu betreiben. Um dies zu erreichen, finden regelmäßig Gespräche mit den einzelnen Partnern statt.

Geltungsbereich

Standort und Lage

Die Firma Lotter-Objekt Möbelwerkstätten GmbH hat ihren Standort in der Starenstraße 62 in Kelheim. Hier sind die Fertigungswerkstätten und Büros der Mitarbeitenden untergebracht. Der Geltungsbereich des Umweltmanagementsystems umfasst den Standort und die Montagetätigkeiten auf den Baustellen. Die Daten der vorliegenden Umwelterklärung beziehen sich auf den Standort Kelheim.

93309
Kelheim

Firmengründung: 01.07.1985
Alter der wesentlichen Gebäude: 1961
Ansprechpartner: Julia Lotter
Anschrift:
Starenstraße 62, 93309 Kelheim
Handelsregisternummer: B 3214

Sektor: Industrie und Produktion
NACE-Code: Herstellung von Ladenmöbeln und sonstigen Objektmöbeln (31012)

Grundstücksfläche: 3.958 qm
Büro-Grundflächen: 615,4 qm
Parkplatz mit 30 Stellplätzen
Anzahl der Mitarbeitenden: 50
ca. 12 Mio. Euro / jährlich Umsatz

Organisation

des Umweltmanagement

Der Aufgabenbereich von Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist bei Lotter-Objekt aufgrund der Bedeutung nahe der Geschäftsführung zugeordnet. Als Beauftragte der Geschäftsführung treibt Julia Lotter Umweltthemen und die Leistungsverbesserung ganz im Sinne von EMAS voran. Wesentliche Aufgaben liegen bei:

Geschäftsführung
▪︎    hat die Gesamtverantwortung zur Förderung des Umweltmanagements
▪︎    genehmigt Ressourcen, legt Ziele und die Umweltpolitik fest
▪︎    führt Management Reviews durch und pflegt den Dialog mit Stakeholdern

Umweltmanagementbeauftragter

  • implementiert und entwickelt das UMS weiter
  • koordiniert die Umweltbetriebsprüfung und fördert das Verbesserungsprogramm weiter
  • kontrolliert die Einhaltung von Rechtsvorschriften und überwacht Umweltkennzahlen
  • schreibt das Umweltprogramm fort und erstellt die Umwelterklärung
  • informiert die Mitarbeitenden und koordiniert Schulungen

Führungskräfte

  • unterstützen bei der Einrichtung, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des UMS
  • informieren und motivieren die Mitarbeitenden

Mitarbeitende

  • üben konstruktive Kritik und geben weiterführende Anregungen
  • engagieren sich im Umweltmanagement

Das eingerichtete Managementsystem sichert alle umwelt-, sicherheits- und qualitätsbezogenen Tätigkeiten des Unternehmens. Alle von uns getroffenen Regelungen setzen wir konsequent um und passen uns veränderten Gegebenheiten flexibel an. So vermeiden wir weitgehend bei all unseren Tätigkeiten negative Auswirkungen auf die Umwelt. Die Berücksichtigung der Ergebnisse aus den durchgeführten Audits ist für uns die Grundlage zur kontinuierlichen Weiterentwicklung im Bereich Umweltschutz. Dies dient zur Einleitung eventuell notwendiger Korrekturmaßnahmen bzw. der Festlegung von Verbesserungsmaßnahmen. Dazu ist bei uns auch jeder einzelne Mitarbeitende dem Umweltschutz verpflichtet. Die Umwelt zu schützen ist deshalb ein Gebot eigener Initiative und Verantwortung. Wichtig ist hier, dass dies nicht nur für diejenigen in unserem Unternehmen gilt, die besondere Verantwortung dafür tragen. Bei Lotter-Objekt sollen sich alle Mitarbeitenden aktiv am Umweltschutz beteiligen. Um dies zu ermöglichen, haben wir den Umweltschutz auch in unser betriebliches Vorschlagswesen integriert.

 

Umwelt

Nachhaltigkeitschronik

Verantwortung Tragen ist ein zentraler Wertepunkt in der tagtäglichen Arbeit bei Lotter-Objekt.

Die Firma Lotter-Objekt trägt Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Deshalb wollen wir auch mit eigenen Beiträgen zu Themen wie Energienutzung oder CO2-Ausstoß einen Beitrag leisten und hier sowohl Wissen als auch Erfahrungen im Bereich Nachhaltigkeit teilen – insbesondere auf dem Gebiet der nachhaltigen Bauwirtschaft – und so eine Vorbildfunktion übernehmen. Um dies zu erreichen, hat sich Lotter-Objekt im Jahr 2018 dem Bayerischen Umweltmanagement- und Auditprogramm (BUMAP) des Bayerischen Umweltministeriums angeschlossen. Ziel dieses Projekts ist die Einführung oder Re-Zertifizierung von Umweltmanagementsystemen nach EMAS oder ISO 14001. Der Start war im Juli 2018 mit einem Kick-Off-Meeting bei der Energieagentur in Regensburg. Danach gab es eine Workshop-Reihe bei vier verschiedenen Firmen, die als Ausrichter agierten.

 

Im Rahmen des EMAS-Projektes haben wir die Basis für ein Nachhaltigkeitsmanagement geschaffen. Es wurden:

  • eine an Nachhaltigkeitsgesichtspunkten orientierte
    Unternehmenspolitik festgelegt
  • Umweltdaten erfasst und ausgewertet
  • Soll-Ist-Analysen durchgeführt
  • Energieeffizienz-Maßnahmen getroffen
  • ein Nachhaltigkeitsteam benannt

Die Unternehmenspolitik, die heute bereits Umwelt, Sicherheit und Qualität umfasst, wurde durch die Geschäftsleitung von Lotter-Objekt verabschiedet. Sie enthält übergeordnete Strategien und gibt Ziele vor, an denen die Firma ihr Handeln ausrichtet.


Zentrales Element der EMAS-Verordnung (EG) Nr. 1221/2009 des Europäischen Parlamentes ist der Aufbau und die Implementierung eines Managementsystems, das Unternehmen in die Lage versetzt, Umweltziele und Maßnahmen zu entwickeln und deren Umsetzung unter fortlaufender Kontrolle sicherzustellen. Das UMS setzt sich aus einer Reihe von verschiedenen Bausteinen zusammen, wobei im Jahr 2019 die grundlegende Arbeit mit einer umfassenden Umweltprüfung bei Lotter-Objekt begann. Hierzu wurden alle einschlägigen umweltrechtlichen Vorschriften sowie die direkten und indirekten Umweltaspekte, die mit den Tätigkeiten am Standort in Verbindung stehen, unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte, erfasst und analysiert. Alle abgeleiteten Umweltaspekte wurden nach festgelegten Kriterien bewertet und gemäß ihrer Ausprägung die wesentlichen Umweltaspekte bestimmt. Die Ergebnisse dieser ersten Bestandsaufnahme bildeten den Ausgangspunkt für die Aufstellung des Umweltprogramms, in dem Ziele und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Umweltleistung definiert und dokumentiert werden. Zur Orientierung für alle Mitarbeitenden wurde ein Umweltmanagementhandbuch konzipiert und im betriebsinternen Lotter-Wiki zur Verfügung gestellt.


Hier sind alle grundsätzlichen aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen zum Umweltschutz des Unternehmens beschrieben und festgelegt. Das Handbuch enthält zudem Hinweise auf ergänzende Unterlagen und ist die zentrale Dokumentation zur Beurteilung des UMS für interne Stellen und dient gleichzeitig zur Darstellung gegenüber Dritten. Um eine kontinuierliche Verbesserung der eigenen Umweltleistung zu erreichen, bedarf es einer regelmäßigen Überprüfung der Ergebnisse und Bestandsdaten. Daher haben wir festgelegt, dass spätestens alle zwei Jahre eine umfassende Selbstevaluation durchgeführt wird. EMAS bezeichnet dieses Vorgehen als Umweltbetriebsprüfung. Um die fortlaufende Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit des Umweltmanagements sicherzustellen, wird das Umweltmanagementsystem durch die Geschäftsführung in festgelegten Abständen in Form eines Management Review bewertet. Hierbei wird das Umweltmanagement selbst auf Umsetzungsstand, Funktionsfähigkeit und Optimierungspotenzial überprüft. Als Ergebnis werden angemessene Umweltziele zur Leistungsverbesserung festgelegt, um den Verbesserungsprozess weiter fortzusetzen.

Qualität

Produktionsprozess

Dass sich engagierter Umweltschutz, hervorragende Qualität und optimiertes Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht ausschließen, zeigt sich deutlich in unserem ausgefeiltem Produktions- und Montageprozess: präzise, nachhaltig und effizient.

Die besondere Kompetenz von Lotter-Objekt liegt in der professionellen Erstellung von speziellen Innenbauten für unsere Kunden. Dazu zählen die zeitlich und räumlich optimierte Koordination einer hochkomplexen Teilevielfalt, ihre individuelle Bearbeitung, die Montage sowie die Auslieferung. Den Hauptanteil der Fertigungsteile bilden dabei lackierte Holzwerkstoffplatten oder höherwertig mit Echtholz furnierte Oberflächen.

Nach der Anlieferung und dem Entladen werden die Platten dem Rohplattenlager zugeführt. Die für die einzelnen Fertigungsaufträge notwendigen Platten werden auf Maß zugeschnitten. Eine Verschnitt-Optimierung sorgt für eine gute Ausnutzung der Holzwerkstoffplatten und damit für wenig Abfall. Im Anschluss daran werden durch die Kantenbearbeitungsmaschine die Werkstücke mit verschiedenen Kantenarten versehen.

Die Weiterverarbeitung der Werkstücke wird an unterschiedlichen Maschinen durchgeführt. Dabei handelt es sich um Bohrungen und Fräsungen, die die positionsgenaue Montage von Fronten und Organisationsausstattungen im Korpus ermöglichen, sowie um Beschichtungsvorgänge in der Lackierei.

Die in der Maschinenfertigung vorbereiteten Einzelteile werden direkt oder über Zwischenlager für die Endmontage bereitgestellt. Hier werden die Bauteile in festgelegter Tagesreihenfolge nach Kundenauftrag mit Beschlägen versehen und montiert. Zudem werden die zugelieferten Metallteile und Komponenten mit den im Werk gefertigten Holzkomponenten zum fertigen Produkt verbunden. Nach der abschließenden Qualitäts- und Funktionskontrolle am Ende der jeweiligen Montageprozesse werden die fertigen Teile für den Versand vorbereitet und bereitgestellt.

Einhaltung

der Rechtsvorschriften

Da die Einhaltung von Recht und Gesetz für die Firma Lotter-Objekt eine Selbstverständlichkeit ist, haben wir für alle Rechtspflichten, die für uns von Bedeutung sind, ein lückenloses Überprüfungssystem eingeführt. Für jede Rechtsnorm ist eine zuständige Person bestimmt worden, die in regelmäßigen Abständen die Einschlägigkeit und Einhaltung überprüft und dies in unserem Wiki für alle Mitarbeitenden sichtbar bestätigt. Von besonderer Bedeutung sind bei Lotter-Objekt rechtliche Vorgaben:

  • zur Abfallwirtschaft mit den Verordnungen zum Gewerbeabfall und zur Nachweisführung
  • zum Immissionsschutzrecht mit den Verordnungen zur Auswurfbegrenzung von Holzstaub und zu Kleinfeuerungsanlagen
  • zur Anlagensicherheit mit den Verordnungen zur Betriebssicherheit und zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen
  • zum Gesundheitsschutz mit der Corona-Arbeitsschutzverordnung
  • zum Chemikalienrecht mit der Gefahrstoffverordnung
  • zum Gewässerschutz mit der kommunalen Entwässerungssatzung
  • zum Energierecht mit dem Gesetz zum Ausbau erneuerbarer Energien
Bewertung

der Umweltaspekte

Die Umweltaspekte und die damit verbundenen Umweltauswirkungen wurden im Rahmen der sogenannten Umweltprüfung genau analysiert. Folgende Themen sind dabei untersucht und in Bezug auf Lotter-Objekt bewertet worden:

  • Bestimmung des Kontextes, d. h. die internen und externen Themen
  • Bedarf der interessierten Parteien (Stakeholder)
  • bindenden rechtlichen und freiwilligen Verpflichtungen
  • Umweltaspekte unter Berücksichtigung des Lebenswegs
  • Risiken und Chancen, die sich für uns ergeben


Zunächst wurden die Themen bestimmt, die das Umfeld und damit den Kontext von Lotter-Objekt ausmachen. Ergänzend haben wir alle Abhängigkeiten und die Relevanz der Themen ermittelt. Die internen und externen Stakeholder wurden im organisatorischen Kontext bestimmt und deren Erwartungen und Erfordernisse im Zusammenhang mit Umweltbelangen festgehalten.

Unsere Mitarbeitenden bringen sich aktiv mit ihren Ideen und Aktivitäten ein. Dies ist von großem Vorteil, denn sie beeinflussen die Umweltauswirkungen sowohl direkt durch ihr eigenes Handeln als auch indirekt durch den Kontakt mit den Kunden. Hausintern fördern wir das Umweltbewusstsein durch motivationsbildende Maßnahmen und regelmäßige Schulungen. Wir suchen uns gezielt Lieferanten aus, die Umweltkriterien in ihrem Produktportfolio berücksichtigen (v. a. Ressourcenschonung, Klimaengagement). Wir bevor-zugen demzufolge Anbieter mit Zertifizierungen im Bereich Umwelt- bzw. Energiemanagement oder Produkte mit einschlägigen Labels. Das Einhalten der umweltrechtlichen Gesetze und Vorschriften ist für uns oberstes Gebot. Wir aktualisieren regelmäßig unser Rechtskataster und sind so immer auf dem neuesten Stand. Mit unserer Nachbarschaft streben wir ein gutes Verhältnis an, führen Gespräche mit den Anwohnern und pflegen einen regelmäßiger Austausch mit der Öffentlichkeit.

Im Rahmen der Umweltprüfung haben wir alle relevanten Ressourcen und Prozesse beleuchtet und bewertet. Dabei konnten wir zu vielen verschiedenen Umweltaspekten wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Es wurden direkte und indirekte Umweltaspekte betrachtet und dabei die wesentlichen Umweltaspekte nach festgelegten Kriterien definiert. Auch zukünftig werden wir die Umweltaspekte regelmäßig überprüfen und ggf. neu bewerten. Die Schwerpunkte für die kommenden Jahre haben wir im Umweltprogramm beschrieben.
Unter dem Begriff „Umweltaspekt“ sind Tätigkeiten, Produkte oder Dienstleistungen eines Unternehmens zu verstehen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben können. Entsprechend ihrer Wirkungsweise unterscheidet man direkte und indirekte Umweltaspekte. Bei direkten Umweltauswirkungen handelt es sich beispielsweise um Emissionen, Abfälle, Abwasser oder den jährlichen Strombedarf. Als unmittelbare Folge der Tätigkeiten des Unternehmens können sie regelmäßig gesteuert bzw. kontrolliert werden. Die indirekten Umweltauswirkungen hingegen werden durch die Tätigkeiten des Unternehmens bei Dritten induziert, ohne eine direkte Kontrolle und Einflussmöglichkeit darüber zu haben. Indirekte Umweltaspekte entstehen z. B. durch die Herstellung und den Transport von bezogenen Waren sowie die Auslieferung und den Einsatz von vorgegebenen Produkten. Wichtig ist, dass alle relevanten Umweltauswirkungen des Unternehmens erfasst, bilanziert und bewertet werden. Bei unserer internen Umweltprüfung haben wir diese Bewertung der Aspekte mit Umwelteinfluss durchgeführt. Das Ergebnis ist in den Grafiken zu abzulesen.

Qualität-/ Umwelt-aspekte

Energie
Emissionen
Abfall
Materialeffizienz
Wasser
Kunde und Markt, Qualität
Recht
Notfall, Risiko
Biodiversität
Soziale Verantwortung

Arbeitsvorbereitung
Vertrieb, Marketing
Materialwirtschaft (Lieferkette)
Büroarbeitsplätze
Fuhrpark
Montage
Fertigungsbereiche (gesamt)
Gebäude, Anlagen Werktechnik

Gebäude_Beleuchtung
Absaugung
Druckluft
Gefahrstofflager
Gebäude / Werksgelände

Arbeitsvorbereitung_Fertigung
Zuschnitt & Bearbeitung
Lackiererei
Schlosserei
Verladung (Verpackung)

Unternehmens-
bereiche

Fertigungs-
bereiche
(gesamt)

Gebäude,
Anlagen,
Werktechnik

direkte Umweltaspekte

Beschreibung

In diesem Kapitel beschreiben wir die einzelnen Umweltaspekte und ihre Entwicklung: vom Einkauf und oder Erzeugung bis zur Montage vor Ort. Direkte Aspekte liegen zur Gänze in unserer Verantwortung, indirekte jedoch nur sehr eingeschränkt. Sie
sind für diese Betrachtung daher weniger ausschlaggebend.

Im Folgenden werden die mit unseren Tätigkeiten, Produkten und Dienstleistungen verbundenen Umweltaspekte und die damit verbundenen Umweltauswirkungen beschrieben. Unter den direkten Umweltaspekten verstehen wir diejenigen, die unserer direkten Kontrolle unterliegen. So analysieren wir sorgfältig die Umweltrelevanz unserer verschiedenen Bereiche, um gezielt Maßnahmen treffen zu können. Dazu gehören der Energiebedarf für Produktion und Verwaltungsräume, der Ressourcenverbrauch an verschiedenen Rohstoffen wie Holz, Aluminium, Stahl oder Lacken, die bei der Produktion entstehenden Emissionen an Lösemitteln und Feinstaub, sowie gefährlicher und nicht gefährlicher Abfall. Aufgrund des Umgangs mit Gefahrstoffen müssen vor allem in der Lackierei und beim Abfallmanagement erhöhte Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

  • Wärmebedarf
  • Strombedarf
  • Wasserbezug
  • Gerüche, Staub, Lärm
  • Sicherheit
  • Abfälle
  • Ressourcenverbrauch / Materialeffizienz
  • Beschaffung / Einkauf
  • Arbeitsweg und Geschäftsreisen

Nach der Bewertung haben wir folgende direkte Aspekte für uns als nicht relevant eingestuft:

  • Ein- und Ableitungen in Gewässer
  • Flächennnutzung und Kontamination von Böden
  • lokale Phänomene (Lärm, Erschütterungen, Gerüche, Staub, ästhetische Beeinträchtigung)
  • Warentransport


Energieeffizienz

Energieeffizienz ist bei uns nicht nur ein temporäres Thema, sondern ein Prozess, der in unserem Unternehmen seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert wird. Neben den Maschinen und Geräten versuchen wir auch, den Kraftstoffverbrauch unseres Fuhrparks so gering wie möglich zu halten. Sparsame Dieselmotoren helfen mit, den Spritverbrauch umweltverträglich zu halten. Auch erreichen wir weitere Verbesserungen, indem wir unseren Fuhrpark schrittweise konsequent auf Euro6-Fahrzeuge oder Elektro-Fahrzeuge umstellen.

Nachfolgend die 14. Umweltaspekte
1. Wärmebedarf

Wärme wird bei Lotter zum Heizen der Räume und für die Bereitstellung von Warmwasser genutzt. Rund die Hälfte der Wärmeversorgung findet über unsere Hackschnitzelheizung statt, in die wir unsere unbehandelten Anschnitte und Resthölzer einbringen und diese danach energetisch nutzen. Darüber hinaus kaufen wir Hackschnitzel zu und beziehen auch Fernwärme aus dem nahegelegenen Biomasseheizkraftwerk in Kelheim.

2. Strombedarf

Strom wird bei Lotter vorwiegend für den Werkstattbetrieb, für Beleuchtung und elektronische Geräte in der Verwaltung gebraucht. Die Zählerstände werden regelmäßig dokumentiert und analysiert. Obgleich der Strombedarf in den Büros gering ist, sensibilisieren wir nicht nur in der Werkstatt sondern auch hier die Mitarbeitenden für eine effiziente und sparsame Nutzung von Energie und überwachen die Energieeffizienz mit nachfolgend beschriebenen Energiekennzahlen.

Strom wird bei Lotter vorwiegend für den Werkstattbetrieb, für Beleuchtung und elektronische Geräte in der Verwaltung gebraucht. Die Zählerstände werden regelmäßig dokumentiert und analysiert. Obgleich der Strombedarf in den Büros gering ist, sensibilisieren wir nicht nur in der Werkstatt sondern auch hier die Mitarbeitenden für eine effiziente und sparsame Nutzung von Energie und überwachen die Energieeffizienz mit nachfolgend beschriebenen Energiekennzahlen.

Die Bereitstellung von elektrischem Strom ist aufgeteilt. Seit Anfang 2021 beziehen wir „grünen“ – heißt regenerativ erzeugten – Ökostrom. Zudem haben wir seit 15 Jahren eine Photovoltaik (PV)-Anlage in Betrieb, eine zweite seit vier Jahren. Die Anlagen erzeugen rund 43 kWp an PV-Leistung. Die daraus gewonnene Energie wird zu rund zwei Drittel in das Netz des Energieversorgers eingespeist. Der Rest an erzeugtem PV-Strom nutzen wir selbst für unsere Büros. Der Strombedarf lag im Jahr 2021 bei insgesamt rund 253 MWh/a. Dies ist eine Erhöhung von fast 93 Prozent ggü. dem Vorjahr. Wird der Emissionsfaktor für Deutschland von 401 g CO2/kWh des Umweltamtes für 2019 zugrunde gelegt, vermeiden wir mit unserem Engagement beim regenerativen Strom (extern bezogen und selbst erzeugt) zukünftig rund 96 Tonnen CO2 pro Jahr (Referenzjahr 2020).

Überblick
gesamter
Energiebedarf

Grün: erneuerbare Energie +Einspeisung ins öffentliche Netz
Rot: Heizung (Wärme)
Blau: Strom (bezogen)
Grau: Kraftstoff
Schwarz: gesamter Energiebedarf

3. Wasserbezug

Wasser wird bei Lotter für sanitäre Einrichtungen, die Küchen und die Reinigung der Hallen- und Büroräume verwendet. Ein gutes Viertel verwenden wir für die Bewässerung unserer Außenanlagen.

Abwasseraufkommen und
Bewässerung der Aussen-
anlagen

Dunkelblau: Abwasser in m3/anno
Hellbau: Bewässerung in m3/anno

(In 2019 fand für die Bewässerung keine separate Ablesung des Wasserzählers statt.)

4. Gerüche, Staub und Lärm

Durch unsere Aktivitäten entstehen wenig Beeinträchtigungen für die Umwelt. Die anfallenden Holzstäube werden durch geeignete Staubfilter zurückgehalten und in unserer Anlage mit verbrannt.

Im Bürobereich achten wir bei der Beschaffung von Geräten darauf, dass die Belastung durch Feinstaub bei Druckern gering ist. Seit einigen Jahren liegen uns auch keine Beschwerden mehr wegen Lärmbelästigungen durch unseren Lieferverkehr oder den Geschäftsbetrieb vor.

5. Klimarelevante Emissionen

Die Firma Lotter engagiert sich in diesem Themenfeld und bilanziert grob ihren CO2-Fußabdruck im Scope 1 und 2 des Greenhouse Gas Protocol. Dies bedeutet, dass wir alle Treibhausgase bilanzieren, die bei eigenen Verbrennungsprozessen und bei bezogener Energie aus Strom entstehen. Zukünftig werden dies noch wesentlich genauer ermitteln und weiter gezielte Maßnahmen zur Verminderung durchführen.

Die Firma Lotter engagiert sich in diesem Themenfeld und bilanziert grob ihren CO2-Fußabdruck im Scope 1 und 2 des Greenhouse Gas Protocol. Dies bedeutet, dass wir alle Treibhausgase bilanzieren, die bei eigenen Verbrennungsprozessen und bei bezogener Energie aus Strom entstehen. Zukünftig werden dies noch wesentlich genauer ermitteln und weiter gezielte Maßnahmen zur Verminderung durchführen.

Unser Unternehmen verursacht circa 200 Tonnen klimaschädliches CO2 jährlich, was etwa 5 Tonnen pro Mitarbeitenden entspricht.
Ein Bundesbürger verursachte laut dem Statistischen Bundes-amt ca. 10,4 Tonnen CO2äq im Jahr 2019.

6. Abfälle

Um natürliche Ressourcen zu schonen, beachten wir auch die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft. Der Hierarchie von „Abfallvermeidung vor Wiederverwendung vor Wiederverwertung“ versuchen wir stets zu folgen. Durch die Tätigkeiten bei Lotter entstehen im Wesentlichen Abfälle der Kategorie „gewerbliche Siedlungsabfälle“. Gemäß den Vorgaben der Gewerbeabfallverordnung werden die Abfallfraktionen in der Werkstatt und in den Büros getrennt gesammelt und in den bereit gestellten Abfallgebinden entsorgt. Die Mülltrennung erfolgt nach den Kategorien Holz, Papier, Glas, Biomüll und Verpackungen mit dem grünen Punkt. Spezielle Abfallfraktionen wie Elektrogeräte, Batterien/Akkus oder
Leuchtstoffröhren werden getrennt gehalten und geeignet entsorgt. Der übrige Abfall kommt in die Tonnen für Restmüll. Wir engagieren uns dafür, Abfälle zu vermeiden und unvermeidbare Abfälle zu verwerten. Nur wenn dies nicht möglich ist, werden die Abfälle umweltverträglich entsorgt.
Dafür ist eine gezielte Information und Kommunikation unserer Mitarbeitenden erforderlich. Gefährliche Abfälle haben wir nur sehr wenige. Dazu gehören Reste an Lacken, die wir einer umweltverträglichen Sonderabfallentsorgung über Entsorgungsfachbetriebe zuführen.

Ein weiterer Aspekt bei Abfällen sind die Baustellen außerhalb unseres Betriebsgeländes beim jeweiligen Kunden, an denen wir als Generalunternehmer tätig sind. Und es ist völlig klar: wo gebaut und saniert wird, fallen Bau- und Abbruchabfälle an. Hier ist es wichtig, dass eine geeignete Trennung in die verschiedenen Abfallfraktionen stattfindet.

Ein weiterer Aspekt bei Abfällen sind die Baustellen außerhalb unseres Betriebsgeländes beim jeweiligen Kunden, an denen wir als Generalunternehmer tätig sind. Und es ist völlig klar: wo gebaut und saniert wird, fallen Bau- und Abbruchabfälle an. Hier ist es wichtig, dass eine geeignete Trennung in die verschiedenen Abfallfraktionen stattfindet.

Dazu haben wir einen Leitfaden für unsere Mitarbeiter und Partnerfirmen erstellt, damit alle Anforderungen entsprechend der Gewerbeabfall-Verordnung eingehalten werden und ein nachfolgendes, hochwertiges Recycling der Abfälle ermöglicht wird. Die Entsorgung erfolgt auch hier ausschließlich über zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe.

7. Ressourcenverbrauch und Materialeffizienz

Eine verantwortungsvolle Nutzung von natürlichen Ressourcen und Rohstoffen gehört zum obersten Prinzip bei Lotter. Durch die Vorgaben unserer Kunden sind wir in der Auswahl der Materialien stark gebunden. Trotzdem versuchen wir möglichst umweltverträgliche Materialien einzusetzen, wo immer dies im Rahmen der Möglichkeiten besteht.

Eine verantwortungsvolle Nutzung von natürlichen Ressourcen und Rohstoffen gehört zum obersten Prinzip bei Lotter. Durch die Vorgaben unserer Kunden sind wir in der Auswahl der Materialien stark gebunden. Trotzdem versuchen wir möglichst umweltverträgliche Materialien einzusetzen, wo immer dies im Rahmen der Möglichkeiten besteht.

Rot: Farben, Lacke in l/a
Blau: Plattenmaterial in m2/a
Grau: Kanten in m/a

8. Flächenverbrauch

Am Standort selbst sind über 90 % der Fläche versiegelt mit einem bepflanztem Streifen um das Gebäude. Für das Grundstück abseits des Firmengebäudes ist bis 2022 ein Hallenumbau geplant.

Grau: gesamt in m2
Blau: versiegelt in m2
Rot: naturnah am Standort in m2

Rot rechts: naturnah abseits des Standortes

9. Biologische Vielfalt

Für die Bepflanzung am Standort sind im Süden und Osten insektenfreundliche Blühpflanzen, im Norden Hecken und niedrige Gehölze angebaut worden. Auf dem Grundstück abseits des Standortes ist nach Fertigstellung des Hallenneubaus eine Hecken- und Wildwiesenbepflanzung auf über 700 m² geplant. Durch unsere Tätigkeiten gibt es keine negativen Auswirkungen auf den Artenschutz.

10. Beschaffung / Einkauf

Unsere Einkaufsregelung definiert, dass bei Neuanschaffungen die Umweltauswirkungen geprüft werden. Ressourcen und Materialien sollten möglichst umweltschonend und nachhaltig sein. Festgelegt ist dies für Büromaterial, IT-Technik, Büroausstattung, Energie oder den Fuhrpark. Hier achten wir insbesondere auf die Energieeffizienz der Geräte, Maschinen und Fahrzeuge.

11. Kommunikation

Die Analyse unserer Umweltaspekte hat gezeigt, dass intensive Kommunikation einen zentralen Aspekt für die Förderung des Umweltbewusstseins darstellt. Ergänzend sind regelmäßige Umweltbetriebsprüfungen bzw. Audits für uns ebenso wie die Veröffentlichung unserer Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Maßnahmen in einer Umwelterklärung selbstverständlich.

12. Schulung der Mitarbeitenden und Bewusstseinsbildung

Die Motivation und frühzeitige Einbindung aller Mitarbeitenden in die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Lotter-Objekt sind uns besonders wichtig. Durch regelmäßige Schulungen und einen intensiven Informationsaustausch erreichen wir eine gezielte Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung.

13. Einhaltung der Rechtsvorschriften
Alle für Lotter-Objekt einschlägigen Rechtsvorschriften haben wir ermittelt. Hierzu führen wir ein Rechtskataster und halten dies auf einem aktuellen Stand. Die Kenntnis zu den entsprechenden Rechtsnormen und deren Änderungen lassen wir uns durch unseren Umweltmanagementbeauftragten regelmäßig unterrichten. Die für uns wichtigen Neuerungen prüfen wir sehr genau und informieren hierzu unsere Mitarbeitenden. Alle relevanten, für uns geltenden Umweltvorschriften halten wir ein und bestätigen dies in einem eigenen Dokument zur Nachverfolgung. Der Umweltmanagementbeauftragte nimmt regelmäßig an Fortbildungen teil, um sich über Neuerungen im Bereich Umweltschutz auf dem Laufenden zu halten. Besondere Relevanz haben bei uns die umweltrechtlichen Vorschriften zum Kreislaufwirtschaftsgesetz und hier speziell die Gewerbeabfallverordnung.
14. Gefahrenabwehr und Notfallplanung

Die Sicherheit für Mensch und Umwelt gehört bei Lotter-Objekt zu unserem Umweltmanagementsystem. Dabei besitzt die höchste Priorität immer die Prävention, d. h. der vorbeugende Schutz vor Gefahren. Hierzu ist es besonders wichtig, dass Gefahrenquellen oder Mängel, die zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder gar zu Umweltschäden führen können, rechtzeitig erkannt und sofort beseitigt werden. Aus diesem Grund führen der Umweltmanagementbeauftragte und die Sicherheitsfachkraft regelmäßig Umwelt- und Sicherheitsbegehungen durch. Hier lassen wir uns von externen Fachexperten zu den einschlägigen Themen gezielt beraten. Gegenstand der vorgenommenen Überprüfungen sind z. B. Abfalltrennung, Flucht- und Rettungswege, Brandschutz und Erste-Hilfe.

Effizienz, Einsatzmöglichkeiten und Sicherheit sind die drei massgebenden Aspekte für die Aktualisierung unseres Maschinenparks. Elektrische Bremsen, sogenannte Wirbelstrombremsen, schaffen es, alle beweglichen Teile innerhalb einer halben Sekunde zum Stillstand zu bringen. Und die größeren Anlagen sind sogar mit Zutrittsbarrieren, wie z. B. Lichtschranken, im laufendem Betrieb notgesichert. Daher haben wir eine extrem geringe Verletzungsquote.

indirekte Umweltaspekte

Beschreibung

Im Rahmen der Umweltprüfung haben wir die mit unseren Tätigkeiten, Produkten und Dienstleistungen verbundenen indirekten Umweltaspekte und deren Umweltaus-wirkungen ermittelt und beurteilt. Als mittelständisches Unternehmen, das zudem oft nach kundenspezifischen Anforderungen die Aufträge abwickelt, können wir die indirekten Umweltaspekte nur sehr begrenzt beeinflussen. Aus diesem Grund haben wir die aufgeführten indirekten Umweltaspekte vorerst für uns als nicht relevant eingestuft:

  • Kapitalinvestitionen, Kreditvergabe und Versicherungsdienstleistungen
  • Neue Märkte
  • Auswahl und Zusammensetzung von Dienstleistungen
  • Verwaltungs- und Planungsentscheidungen
  • Zusammensetzung des Produktangebots
  • Produktentwicklung und -design
  • Umweltverhalten von Lieferanten und Dienstleistern
  • Herstellung / Prüfung
  • Transport / Anlieferung von Materialien und Auslieferung der Produkte
  • Gebrauch, Verwertung und Entsorgung des Produkts durch den Kunden
  • Arbeitswege der Mitarbeitenden
Kernindikatoren

Entwicklung in den Jahren 2018 bis 2021

Wesentlichkeitsmatrix

Wo stehen wir? Was ist uns wichtig?

Der kontinuierliche und enge Austausch mit unseren externen und internen Stakeholdern besitzt für uns eine hohe Priorität. Vor diesem Hintergrund und weil sich die Anforderungen der unterschiedlichen Arbeitsgruppen immer wieder ändern können, hat Lotter-Objekt für das Jahr 2020 eine an der Umweltprüfung orientierte Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt und die Ergebnisse in einer Grafik illustriert.
Im Vordergrund stehen bei uns pünktliche Lieferung und Einhaltung der Qualitätsstandards zur Zufriedenheit unserer Kunden. Weiterhin kommen dem Klimawandel und der Nutzung erneuerbarer Energien eine hohe Bedeutung zu. Großen Wert legen unsere internen Stakeholder zudem auf eine faire und pünktliche Entlohnung.

Umweltprogramm

Ziele für 2021 bis 2023

Die unten stehende Tabelle zeigt unser Umweltprogramm, das die von uns gesetzten Umweltziele der nächsten drei Jahre mit dazu gehörigen Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Zielterminen umfasst.
GL = Geschäftsleitung

Integration:
Umweltschutz
Jobs
Erfolg

Kontakt

Für Fragen zum Inhalt dieser Umwelterklärung, zu unserem Umweltmanagement oder zum Umweltschutz am Standort in Kelheim wenden Sie sich bitte an unsere Prokuristin:
Julia Lotter   /   09441 500556   /   jl@lotter-objekt.de